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Der Weg zum Titel führt nur über Berlin

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11.03.2012

DEL Der Weg zum Titel führt nur über Berlin

Titelverteidiger Hinrundenmeister – Ingolstadt Zweiter.

Düsseldorf – Der Weg zum Titel in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) führt einmal mehr nur über die Eisbären Berlin. Der Meister holte sich am Sonntag mit einem 4:3-Sieg nach Penaltyschießen gegen die Kölner Haie erwartungsgemäß die Krone in der Vorrunde. Nach 52 Spieltagen liegen die Berliner mit 95 Punkten zwei Zähler vor dem ERC Ingolstadt, der sich dank eines 3:2 gegen die Iserlohn Roosters noch von Rang vier auf zwei verbesserte.

Berlin geht zum insgesamt siebten Mal als die Nummer eins in die Play-offs in der DEL und hat damit durchweg Heimrecht, sollte man auch in diesem Jahr wieder die Finalserie erreichen. Die Chance auf Rang eins haben hingegen die Titelmitfavoriten EHC Wolfsburg und Adler Mannheim durch Niederlagen vergeben. Wolfsburg, im vergangenen Jahr Finalgegner Berlins, ging beim Tabellenletzten Hannover Scorpions 0:5 unter und rutschte auf Rang drei, Mannheim verlor 3:5 bei den Straubing Tigers und wurde Vierter.

Während die Gegner von Berlin und Ingolstadt im Viertelfinale, das nach dem Modus „best of seven“ ausgetragen wird, noch in den Pre-Play-offs ermittelt werden, stehen bereits zwei Duelle in der Runde der letzten Acht fest: Wolfsburg trifft ab dem 21. März auf den Sechsten Straubing, Mannheim auf den Fünften Hamburg Freezers.

Im Kampf um den sechsten Rang, der noch die direkte Qualifikation für das Viertelfinale bedeutete, hatten die Straubing Tiger die besten Nerven. Sie machten sogar einen 1:3-Rückstand gegen Mannheim wett. Die Düsseldorfer EG gewann 2:1 nach Penaltyschießen bei den Augsburg Panthern und trifft in den Pre-Play-offs ab Mittwoch auf den Zehnten Iserlohn Roosters. Augsburg als Achter spielt gegen den Tabellenneunten Köln und Ex-Bundestrainer Uwe Krupp.

An einem spannenden letzten Spieltag war es vor allem in Berlin festlich. Vor dem ersten Bully würde Kölns Veteran Mirko Lüdemann für sein 1.000. Pflichtspiel geehrt. Der Verteidiger erhielt aus den Händen von Eisbären-Routinier Sven Felski einen Blumenstrauß und ein Erinnerungsgeschenk. Von den 14.200 Zuschauern in der Halle wurde „Lüde“ frenetisch gefeiert. Felski hatte dann das Privileg, den entscheidenden Penalty zum Sieg gegen Köln zu verwandeln.

„Es ist natürlich gut, dass ich im letzten Spiel für den Sieg sorgen konnte. Wir haben die ganze Saison unter Verletzungen und Ausfällen gelitten. Jetzt gehen wir mit Zuversicht in die Play-offs“, sagte Felski. Zeitweise fehlten den Eisbären bis zu zehn Spieler. Besonders hart erwischte hat es Stefan Ustorf, der wegen einer Gehirnerschütterung um die Fortsetzung seiner Karriere bangen muss.

Zu Lüdemann ergänzte Felski: „Er ist ein geiler Eishockey-Spieler, ein super Sportsmann und ein Vorbild für alle.“

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