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Norbert Röttgen

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06.03.2014

Ukraine-Krise Röttgen begrüßt Beschlüsse des EU-Gipfels

„Ich fürchte, wir sind eher am Anfang einer Krisenentwicklung.“

Berlin – Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Norbert Röttgen (CDU), hat die Beschlüsse des EU-Gipfels zur Lage in der Ukraine als eine „erste einheitliche Reaktion“ auf die Aggressionspolitik von Russlands Präsident Wladimir Putins begrüßt. „Ich fürchte, wir sind eher am Anfang einer Krisenentwicklung“, sagte Röttgen der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (WAZ, Freitagsausgabe) in Essen.

Putin droht nach Röttgens Worten eine „Selbstisolierung“, politisch wie ökonomisch. Wenn sich Russland im Krim-Konflikt nicht bewege, müsse es eine Reaktion geben. Sanktionen würden Putin treffen. „Er will ein weltpolitischer Akteur sein. Das kann er nicht, wenn er isoliert ist. Und wirtschaftspolitisch ist Russlands Abhängigkeit größer als umgekehrt“, erläuterte Röttgen.

Von einer deutschen Sonderrolle halte er nichts. „Wichtiger ist es, einen Beitrag dafür zu leisten, dass es eine einheitliche, deutliche Antwort des Westens gibt“, betonte Röttgen und füge mit Blick auf den EU-Gipfel hinzu, „wenn wir Putin beeindrucken wollen, dann durch Geschlossenheit“.

Zu Hillary Clinton, die nach Putins Eingreifen auf der Krim an Hitlers Vorgehen erinnerte hatte, sagte Röttgen: „Vergleiche sind immer schwierig. Auch dieser ist mehr falsch als richtig und nicht hilfreich.“

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