Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Präsidentenwahl begonnen

© AP, dapd

26.02.2012

Senegal Präsidentenwahl begonnen

Das Land wird seit Wochen von Protesten erschüttert.

Dakar – Im Senegal waren die Menschen am (heutigen) Sonntag zur Wahl eines neuen Präsidenten aufgerufen. Das verhältnismäßig politisch stabile Land in Westafrika wird seit Wochen von Protesten erschüttert, bei denen seit Januar sechs Menschen ums Leben kamen. Hintergrund ist die Entscheidung von Staatschef Abdoulaye Wade, eine dritte Amtszeit anzustreben und damit gegen eine von ihm selbst in der Verfassung verankerte Regelung zu verstoßen. Den Schritt begründete der 85-Jährige damit, dass die Beschränkung auf zwei Amtszeiten erst nach seinem Amtsantritt in Kraft getreten sei.

Der frühere nigerianische Präsident Olusegun Obasanjo hatte sich vor der Wahl vergeblich um eine Vermittlung zwischen Wade und der Oppositionsbewegung bemüht.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© AP, dapd / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/praesidentenwahl-begonnen-42412.html

Weitere Nachrichten

Hans Peter Doskozil

© über dts Nachrichtenagentur

Islamisierung auf dem Balkan Österreichs Verteidigungsminister appelliert an Deutschland

Österreich hat vor einer stärkeren Präsenz von türkischen Soldaten bei Nato-Einsätzen auf dem Balkan gewarnt und gleichzeitig an Deutschland appelliert, ...

Botschaft der Türkei in Deutschland

© über dts Nachrichtenagentur

Bericht Türkei verstärkt Suche nach Regimegegnern in Deutschland

Die Türkei dringt verstärkt darauf, dass deutsche Sicherheitsbehörden hierzulande Regimekritiker wie zum Beispiel Anhänger der Gülen-Bewegung verfolgen. Zu ...

Flüchtlingslager Idomeni

© über dts Nachrichtenagentur

Bericht EU schickt weniger Flüchtlinge in die Türkei als vereinbart

Die EU-Staaten schicken nur einen Bruchteil der Flüchtlinge in die Türkei zurück, die nach dem sogenannten "Flüchtlings-Deal" mit Ankara eigentlich ...

Weitere Schlagzeilen