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Rob Wainwright Europol

© Security and Defence Agenda / CC BY 2.0

29.06.2017

Konzerne weltweit kritisiert Europol warnt vor noch aggressiveren Hackerangriffen

Direktor Wainwright: Unternehmen müssen ihre Hausaufgaben machen.

Osnabrück – Angesichts fortlaufender Cyberangriffe hat der Chef der europäischen Polizeibehörde Europol, Rob Wainwright, die Nachlässigkeit vieler Konzerne weltweit kritisiert.

Der Europol-Direktor sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstag): „Viele internationale Konzerne haben ihre Computersysteme noch nicht einmal grundlegend gesichert.“ Schon der Angriff mit der Schadsoftware „WannaCry“ vor sechs Wochen sei ein Beispiel dafür gewesen, wie Konzerne digital erpresst wurden. Dies sei durchaus vermeidbar gewesen: „WannaCry war kein High-Tech-Angriff“, betonte Wainwright.

Unternehmen müssten nun dringend nachrüsten. „Die Attacken sind eine Warnung für alle Unternehmen auf der ganzen Welt, ihre Hausaufgaben zu machen“, forderte der Europol-Chef. Wainwright rechnet künftig mit noch aggressiveren weltweiten Hackerattacken auf Firmen: „Das könnte jederzeit wieder passieren. Und auch noch schlimmer als bisher.“

Der Europol-Chef äußerte sich unmittelbar vor der jüngsten Hackerattacke auf Konzerne in aller Welt. Zu dem aktuellen Cyberangriff wollte er keine Stellung nehmen.

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