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John Kerry

© United States Department of State / gemeinfrei

08.10.2014

Kampf gegen "IS" Kerry besorgt über Lage in Kobane

„Wir sind zutiefst besorgt um die Menschen in Kobane.“

Washington – US-Außenminister John Kerry hat sich betroffen über die Lage in der eingeschlossenen Stadt Kobane an der syrisch-türkischen Grenze gezeigt: „Wir sind zutiefst besorgt um die Menschen in Kobane, die gegen die IS-Terroristen kämpfen“, sagte Kerry am Mittwoch nach einem Treffen mit seinem britischen Amtskollegen Philip Hammond in Washington.

So schrecklich es jedoch sei, zu sehen, was dort geschehe, müsse man „einen Schritt zurücktreten und das strategische Ziel verstehen“. Die ursprünglichen Ziele des Einsatzes seien die Kommandozentralen und die Infrastruktur in der gesamten Region und nicht nur in Kobane gewesen, so Kerry weiter.

Angesichts einer von der Türkei vorgeschlagenen Pufferzone im türkisch-syrischen Grenzgebiet zeigte er sich zurückhaltend. Diese Möglichkeit müsse sorgfältig geprüft werden. Das Pentagon hingegen erklärte, eine solche Pufferzone sei derzeit keine militärische Option.

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