newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Anton Hofreiter
© über dts Nachrichtenagentur

Hofreiter Bund hat aus Finanzkrise offenbar nichts gelernt

„Wir haben sehr schlechte Erfahrungen gemacht.“

Berlin – Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter sieht eine mögliche Fusion der Deutschen Bank und der Commerzbank kritisch.

„Das problematischste ist, dass man den Eindruck gewinnen kann, im Finanzministerium hat man nichts gelernt aus der Banken- und Finanzkrise“, sagte Hofreiter am Montag dem Fernsehsender n-tv. „Was wir wirklich bräuchten wäre zum Beispiel eine Schuldenbremse für die Banken, so wie es Kanada hat.“

Der Grünen-Politiker warf Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) vor, eine Fusion zwischen zwei Banken zu betreiben, „die beide in nicht zu unterschätzenden Schwierigkeiten sind und die überhaupt keinen Sinn ergibt“. Es könne für die Kunden, für die Arbeitnehmer und für Deutschland insgesamt problematisch werden.

„Wir haben sehr schlechte Erfahrungen gemacht mit sehr großen Banken und mit schwierigen Bankfusionen“, so Hofreiter weiter. „Sowohl die Fusion der Commerzbank mit der Dresdner Bank war nicht so besonders erfolgreich als auch die Übernahme der Postbank durch die Deutsche Bank.“

Der Grünen-Fraktionschef forderte, dass der Bundestag bei der möglichen Fusion „ein Wörtchen mitreden“ sollte. Schließlich halte der Bund 15,6 Prozent Anteile an der Commerzbank. „Ich halte es nicht für sinnvoll, dass wir einen Anteil an den Banken halten, aber das war eine Folge der Banken- und Finanzkrise“, sagte Hofreiter zu n-tv. „Da das sehr viel öffentliches Geld ist, muss der Bundestag mitsprechen können, muss informiert werden, was die Bundesregierung treibt.“

18.03.2019 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Coronavirus Schäuble drängt Stiko zu Impfempfehlung für Kinder ab 12 Jahren

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble drängt die Ständige Impfkommission (Stiko) zu einer Empfehlung von Corona-Impfungen für Kinder. "Es steht dem Bundestagspräsidenten nicht an, die Ständige Impfkommission zu kritisieren. Allerdings darf ich sie an ihre ...

Ernst Impfen um Schulen offen zu lassen

Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) spricht sich dafür aus, Kinder und Jugendliche schon ab zwölf Jahren impfen zu lassen. Sie appellierte am Donnerstag im Inforadio vom rbb an die Ständige Impfkommission, eine entsprechende Empfehlung auszusprechen. ...

Schäuble Corona-Einschränkungen bald nur noch für Nichtgeimpfte

Kanzlerpräferenz Laschet verliert 6 Prozentpunkte

Trendbarometer CDU/CSU fällt auf 26 Prozent – Grüne wieder über 20 Prozent

Zentralrat Nur Abgrenzung von AfD ermöglicht jüdisches Leben

SPD-Rechtsexperte Einschränkungen für Nicht-Geimpfte höchst bedenklich

SPD-Pflegebeauftragte Einrichtungen auf Katastrophenschutz überprüfen

SPD-Sportpolitikerin Olympische Spiele nicht verantwortbar und nicht fair

CDU Brok fordert Wohncontainer für Flutopfer

Grüne Hofreiter attackiert Union wegen Klimaschutz-Streit

Steigende Inzidenzen Lauterbach wirft Bundesregierung Untätigkeit vor

Kühnert Ampel-Koalition möglich

Nach Flut-Katastrophe Grüne fordern Reform der Schuldenbremse

Bundeswehr Middelberg und Mazyek fordern muslimische Seelsorger

Unwetter-Katastrophen NRW-Innenminister Reul fordert Sirenen-Pflicht

Flutkatastrophe Union warnt vor voreiligen Schuldzuweisungen

Folgen der Flutkatastrophe Politisch Verantwortliche benennen

Flutkatastrophen Linke und SPD plädieren für Elementarschadenversicherung

"Großer Fehler" Bosbach kritisiert Laschets Lacher in Erftstadt

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »