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Hermann Gröhe
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Gröhe Ebola ist ist von allen lange unterschätzt worden

Daher sei jetzt eine schnelle Auswahl von Freiwilligen nötig.

Berlin – Nach Ansicht von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe ist die Ebola-Epidemie in Westafrika international lange unterschätzt worden. Daher sei jetzt eine schnelle Auswahl von Freiwilligen, die den Kampf gegen das Virus vor Ort unterstützen sollen, nötig, sagte Gröhe im „Bericht aus Berlin“.

„Wir brauchen für den Betrieb der beiden geplanten Einrichtungen, der Behandlungsstation in Sierra Leone mit 100 Betten, 200 Betten das Krankenhaus in Liberia, 170 entsprechend qualifizierte Ärztinnen und Ärzte. Vor allen Dingen auch Pflegekräfte.“

Wann genau die neu angeworbenen Freiwilligen nach Westafrika reisen könnten, stehe noch nicht fest: „Ich gehe davon aus, dass es schneller gehen kann bei der Behandlungsstation in Sierra Leone. Da wird es davon abhängen, dass sehr schnell die entsprechenden Freiwilligen da sind“, so Gröhe.

„In den nächsten Tagen fliegt das Erkundigungsteam nach Liberia und dann geht es so schnell wie möglich. In drei, vier Wochen sollten wir schon einen erheblichen Schritt weiter sein.“

Insgesamt habe es bisher 1.500 Kontaktaufnahmen und konkrete Bewerbungen von möglichen Freiwillige gegeben.

28.09.2014 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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