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Turm des Kreml in Moskau mit dem Moskauer Bankenviertel im Hintergrund

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12.05.2014

Nach Referendum EU verschärft Sanktionen gegen Moskau

13 weitere Verantwortliche mit Einreiseverboten belegt.

Brüssel – Die EU hat nach dem umstrittenen Referendum in der Ost-Ukraine ihre Sanktionen gegen Russland verschärft. Wie die EU-Außenminister am Montag auf ihrem Treffen in Brüssel beschlossen, werden 13 weitere Verantwortliche mit Einreiseverboten und Kontosperrungen in der EU belegt. Außerdem wurden zwei Unternehmen auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim auf eine schwarze Liste gesetzt, da diese davon profitiert haben sollen, dass sich die Krim nach einem Referendum der Russischen Föderation angeschlossen hat.

Der Kreml hatte zuvor mitgeteilt, dass er das umstrittene Referendum in der Ost-Ukraine respektieren wolle, bei dem sich nach Angaben der Separatisten in den Regionen Donezk und Luhansk eine deutliche Mehrheit für die Unabhängigkeit der beiden Regionen von Kiew aussprach.

„Moskau respektiert den Willensausdruck der Bevölkerung der Regionen Donezk und Luhansk“, teilte der Kreml am Montag mit. Er gehe demnach davon aus, „dass die praktische Umsetzung der Referendums-Ergebnisse auf zivilisiertem Weg, ohne Rückfälle in die Gewaltanwendung, sondern mittels eines Dialogs zwischen Vertretern von Kiew, Donezk und Luhansk stattfindet“.

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