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Bundeswehr-Soldat

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14.07.2017

Außenpolitik Union will deutsche Soldaten in Konya belassen

Ein Abzug spiele „Erdogans Eskalationstaktik genau in die Hände“.

Berlin – Ein Abzug deutscher Soldaten aus dem türkischen Konya ist nach Ansicht der Union trotz der jüngsten Entwicklung derzeit kein Thema.

„Die Forderungen nach einem Abzug des deutschen Kontingents in Konya halten wir für kurzsichtig und gefährlich“, ließen sich der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Jürgen Hardt, und der verteidigungspolitische Sprecher Henning Otte am Abend zitieren. Ein Abzug spiele „Erdogans Eskalationstaktik genau in die Hände“.

Anders als der Einsatz in Incirlik sei der integrierte NATO-AWACS-Einsatz von Konya kein rein deutsches Engagement. „Es wäre ein fatales Signal, wenn das trotzige Verhalten von Präsident Erdogan gegenüber Deutschland auch noch zu einer echten Schwächung und möglichen Spaltung der NATO führen würde.“

Auch „der russische Präsident Putin sowie der syrische Diktator Assad würden sich vor Begeisterung die Hände reiben“, hieß es in der Mitteilung weiter.

Die Türkei hatte zuvor per Verbalnote eine Verschiebung der geplanten Reise von Mitgliedern des Bundestages zu den in Konya stationierten Bundeswehrsoldaten angekündigt, aber keinen neuen Termin genannt.

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