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Wladimir Putin

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22.06.2013

Irritationen mit Moskau Politiker hoffen auf Bewegung bei Wladimir Putin

Putin schränke zunehmend die bürgerlichen Freiheiten ein.

Berlin – Nach den jüngsten Irritationen mit Moskau setzt der Russlandbeauftragte der Bundesregierung, Andreas Schockenhoff (CDU), auf Bewegung bei Russlands Präsidenten Wladimir Putin. „Von einem Gastgeber der Olympischen Spiele erwarte ich, dass er sich international nicht abkapselt“, sagte der CDU-Politiker dem Nachrichtenmagazin „Focus“. „Spätestens ab Ende des Jahres wird Russland ein Interesse daran haben, sich als weltoffenes Land zu präsentieren.“

Die Osteuropa-Expertin der Grünen, Marieluise Beck, erhofft sich von dem Sportereignis in Sotschi hohe internationale Aufmerksamkeit für die Lage in Russland: „Ich würde mir wünschen, dass neben den Winterspielen nicht untergeht, dass Putin zunehmend die bürgerlichen Freiheiten einschränkt.“

Die klare Sprache gegen seinen Repressionskurs müsse auf der Tagesordnung bleiben. „Offensichtlich gibt es bei Putin eine innenpolitische Motivation, dem Westen gegenüber einen scharfen Ton anzuschlagen“, sagte Beck „Focus“.

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