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08.09.2013

Allensbach-Studie NSA-Affäre lässt Vertrauen in die „Cloud“ sinken

Externe Speicherung von Daten ist für die Konzerne ein Milliardenmarkt.

Berlin – Die Aufdeckungen im Zuge der NSA-Spähaffäre erhöhen in Deutschland das Misstrauen gegenüber der Datenspeicherung außer Haus („Cloud“). Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ unter Berufung auf eine aktuelle Allensbach-Studie berichtet, steigt die Angst deutlich, digitalisierte Informationen einem externen Dienstleister zu überlassen.

Waren 2012 noch 45 Prozent bereit, quasi sorglos ihre Daten bei der Telekom speichern zu lassen, sind es mit 39 Prozent jetzt sechs Prozentpunkte weniger. Der Datenschutzchef der Telekom, Thomas Kremer, sagte „Focus“: „Wir hoffen, verlorengegangenes Vertrauen möglichst schnell zurückgewinnen zu können.“

Weitere Verlierer sind Vodafone und Apple („iCloud“) mit einem Rückgang von jeweils fünf Prozentpunkten. Auch die Weltkonzerne Google und Microsoft mussten einen Verlust von jeweils zwei Prozentpunkten hinnehmen. Der Suchmaschinen-Anbieter Yahoo sank von zehn auf neun Prozent. Schlusslicht ist die Social-Media-Plattform Facebook, der nur sieben Prozent der Befragten ihre persönlichen Daten anvertrauen würden (Vorjahr acht Prozent).

Die externe Speicherung von Daten ist für die Konzerne ein Milliardenmarkt. So baut die Telekom gerade ein neues Rechenzentrum bei Magdeburg. Das Meinungsforschungsinstitutes Allensbach befragte im Auftrag der Telekom 1.500 Personen.

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