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Gründungsparteitag der "Alternative für Deutschland"

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17.07.2015

AfD Ja zu Verhandlungen über neues Hilfspaket verantwortungslos

Finanzen Deutschlands würden „auf Generationen hinaus“ geschädigt.

Berlin – Die AfD hat das Ja des Bundestags zu Verhandlungen über ein neues Hilfspaket für Griechenland scharf kritisiert: „Das Verhalten der Kanzlerin und der willfährigen Ja-Sager im Bundestag offenbart ein geradezu sträfliches Maß an Verantwortungslosigkeit“, erklärte AfD-Sprecherin Frauke Petry unmittelbar nach der Bekanntgabe des Abstimmungsergebnisses. „Die Abgeordneten haben gegen den mehrheitlichen Willen und gegen die Interessen der deutschen Wähler entschieden.“

Weitere Milliarden für Griechenland lösten weder die Schuldenkrise, noch würden sie den Menschen vor Ort helfen, weil die Hilfsgelder allein für die Rückzahlung von Krediten verwendet würden. „Die Griechen selbst zahlen mit weiteren Einkommensverlusten und nochmals wachsender sozialer Not.“ Die „jahrelange sogenannte Rettungspolitik“ der Bundesregierung werde die Finanzen Deutschlands „auf Generationen hinaus“ schädigen, warnte Petry.

Der Bundestag hatte sich zuvor mit breiter Mehrheit für die Aufnahme von Verhandlungen über ein neues Hilfspaket für Griechenland ausgesprochen. In der namentlichen Abstimmung am Freitagmittag votierten 439 Parlamentarier für das Vorhaben, 119 waren dagegen und 40 Abgeordnete enthielten sich.

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