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19.02.2015

Ukraine-Krise Ischinger fordert entschlossene Reaktion der EU

Debatte über militärische Hilfe für Kiew sei durchaus sinnvoll.

Berlin – Der Leiter der Münchener Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat die EU aufgefordert, zusammen mit den USA entschlossen auf den Bruch des Minsker Friedensabkommens zu reagieren.

Gegenüber „Bild“ (Donnerstag) sagte Ischinger: „Wir müssen bereit sein, den Preis für Moskaus Intervention notfalls noch höher zu schrauben. Nicht nur für uns, sondern auch für Moskau muss endlich eine militärische Lösung ausscheiden: Deshalb ist die Debatte über mehr finanzielle Sanktionen, aber auch über militärische Hilfe für Kiew durchaus sinnvoll.“

Dagegen zeigte sich Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg skeptisch, dass Waffenlieferungen in Moskau Wirkung zeigen. „Ein zynischer Machtpolitiker wie Putin ist mit militärischer Eskalation kaum zu beeindrucken“, sagte zu Guttenberg gegenüber „Bild“.

Solange er sich nicht persönlich politisch gefährdet sehe, werde er sich weiter in der Ukraine einmischen. „Abhalten wird Putin wohl nur ein drohender wirtschaftlicher Kollaps. Die Sanktionsschrauben sollten daher spürbar angezogen werden“, sagte zu Guttenberg.

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