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Auswärtiges Amt

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23.07.2017

Sanktionsverstoß Auswärtiges Amt sauer wegen Turbinen-Lieferung auf Krim

Deutsch-russischen Beziehungen erneut belastet.

Berlin – Das Auswärtige Amt sieht die Beziehungen zu Russland wegen der auf die Krim gelieferten Siemens-Turbinen belastet. Die Bundesregierung habe Moskau in der Vergangenheit mehrfach auf den drohenden Sanktionsverstoß und das vertragswidrige Verhalten russischer Firmen aufmerksam gemacht, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes der „Bild am Sonntag“.

Russlands Präsident Wladimir Putin hatte Außenminister Sigmar Gabriel (SPD), damals noch in seiner Funktion als Bundeswirtschaftsminister, zugesichert, dass die Turbinen nicht für die Krim bestimmt seien.

„An diese Zusagen hat die Bundesregierung die russische Regierung erneut erinnert und darauf hingewiesen, dass ein derartiger massiver Verstoß gegen die Sanktionen die deutsch-russischen Beziehungen erneut belasten werde“, so ein Ministeriumssprecher.

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