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Rotes Kreuz bringt 27 Verletzte aus Homs

© AP, dapd

25.02.2012

Syrien Rotes Kreuz bringt 27 Verletzte aus Homs

Ausländische Journalisten offenbar nicht dabei.

Beirut – Das Rote Kreuz hat 27 Verletzte aus einem von syrischen Regierungstruppen belagerten Stadtteil der Rebellenhochburg Homs holen können. Ein Team sei am Freitag in das Viertel Baba Amr gelangt, erklärte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK). Zwei bei einem Raketenangriff verletzte ausländische Journalisten waren offenbar nicht darunter. Auch die Leichen der beiden bei dem Angriff getöteten westlichen Journalisten konnten nicht geborgen werden.

Das syrische Außenministerium wies „bewaffneten Gruppen“ die Schuld zu. Diese hätten sich geweigert, die Journalisten zu übergeben. Ein Oppositionsaktivist vor Ort erklärte hingegen über Skype, die Journalisten hätten sich geweigert zu gehen, weil nicht das IKRK, sondern lediglich der Syrische Rote Halbmond nach Baba Amr gekommen sei. Dieser sei voller „Kollaborateure des Regimes“. Ein IKRK-Sprecher betonte hingegen, der Rote Halbmond sei unabhängig, die Mitarbeiter riskierten ihr Leben.

Die verletzte französische Journalistin Edith Bouvier, der Brite Paul Conroy und ihr unverletzter Kollege William Daniels hatten um Unterstützung beim Verlassen der Stadt gebeten. Zu der Gruppe gehört weiter der Spanier Javier Espinosa. Getötet wurden die Amerikanerin Marie Colvon und der Franzose Remi Ochlik.

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