newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Norbert Röttgen
© über dts Nachrichtenagentur

Röttgen Pompeo-Absage bezeichnend für Verhältnis mit den USA

Die kurzfristige Absage von Pompeo sei „sehr bedauerlich“.

Berlin – Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Norbert Röttgen (CDU), sieht die Absage des Deutschland-Besuchs von US-Außenminister Mike Pompeo als bezeichnend für das schlechte deutsch-amerikanische Verhältnis.

„Selbst wenn es sich um unabweisbare Gründe für die Absage handeln sollte, passt sie leider in das aktuelle Klima im Verhältnis der beiden Regierungen“, sagte Röttgen dem „General-Anzeiger“ und der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgaben). Die kurzfristige Absage von Pompeo sei „sehr bedauerlich“. Dabei gebe es „viel zu besprechen an gemeinsamen Herausforderungen, aber auch im Innenverhältnis zwischen Deutschland und den USA“.

Der CDU-Politiker sieht aber auch ein Defizit Deutschlands im Streit über das Erreichen des Zwei-Prozent-Zieles der nationalen Verteidigungsausgaben, wozu sich jeder NATO-Staat bis 2024 verpflichtet hat. Die Bundesregierung hatte zuletzt immer wieder deutlich gemacht, dass Deutschland bis 2024 einen Verteidigungsetat lediglich in Höhe von 1,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes erreicht haben will.

Der NATO-Führungsmacht USA ist das viel zu wenig. „Auch Deutschland muss seinen Beitrag leisten, dass sich das wieder bessert. Hier ist vor allem die deutsche Bringschuld zu nennen, unseren finanziellen und damit Leistungsverpflichtungen in der NATO verabredungsgemäß nachzukommen“, sagte Röttgen.

07.05.2019 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Sicherheitsexperte Weltraumkommando der Bundeswehr „bedeutsamer Schritt“

Der Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS), Ekkehard Brose, begrüßt die für diesen Dienstag geplante Indienststellung des Weltraumkommandos der Bundeswehr in Kalkar als einen "bedeutsamen Schritt". Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) sagte ...

Bayernpartei Europäische Zentralbank verspielt das letzte bisschen an Vertrauen

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren geldpolitischen Kurs geändert. Nach ihrer gestrigen Sitzung verkündete sie ein Aufweichen des Inflationsziels. Nicht mehr knapp unter zwei Prozent, sondern genau zwei Prozent soll also künftig die Inflation betragen. ...

Fußball-EM Deutsch-Ungarische Gesellschaft kritisiert Stimmungsmache

CDU-Außenexperte Rückkehr Russlands in den Kreis der G7 vorerst unrealistisch

Nach Anzeige von Exilanten Lukaschenkos Regime unter „Beobachtung“

Kubicki zu Sturm auf Kapitol „Ein vergleichbarer Angriff wäre hier nicht möglich“

Wagenknecht Deutschen Trump verhindern

CDU Merz freut sich auf Treffen mit Team Biden

US-Autor T.C. Boyle Biden kann Spaltung Amerikas überwinden

Montgomery zu US-Corona-Plänen „Fraglich ob Biden das Ruder noch herumreißen kann“

Neugewählter US-Präsident SPD erwartet baldigen Deutschlandbesuch von Joe Biden

Verteidigungsausgaben SPD will mit Biden zu neuem Maßstab kommen

Röttgen zu US-Wahl „Es kann jetzt zu Gewalt kommen“

US-Präsidentschaftswahl 2020 Mehr als 141 000 Personen in Deutschland wahlberechtigt

Schulze Klimaschutzabkommen steht auch ohne USA

"Es wird wieder ernst" Österreich verschärft Corona-Maßnahmen

Bericht Deutschland nicht mehr Hauptziel der Asylsuchenden

"TikTok" Bundesamt ließ Video-App Tiktok auf Sicherheitsrisiken prüfen

CDU-Außenexperte US-Präsidentschaftswahl weiter offen

Maas Neuer US-Präsident bringt keine Kehrtwende in der Außenpolitik

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »