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Wolfgang Schäuble

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31.03.2014

Putin-Hitler-Vergleich Zentralrat der Juden verteidigt Schäuble

„Russland seinerzeit Opfer des Nazi-Faschismus.“

Berlin – Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) gegen den Vorwurf in Schutz genommen, wonach er Putins Vorgehen in der Ukraine mit Hitlers Besetzung des Sudetenlands verglichen haben soll. Schäuble habe „ausdrücklich gesagt, dass er Russland mit niemandem vergleichen wolle“, sagte Zentralratspräsident Dieter Graumann „Handelsblatt-Online„.

„Ich habe keinen Zweifel, dass ein Mann von der politischen Statur des Finanzministers das auch genau so meint.“ Denn Hitler und das Naziregime und deren „gnadenlose Brutalität“ blieben in ihrer „teuflischen Boshaftigkeit“ gewiss einmalig in der Geschichte.

Schäuble hatte am Montagmorgen vor Berliner Schülern mit Blick auf Russlands Präsidenten Wladimir Putin und dessen Vorgehen auf der Krim gesagt: „Das kennen wir alles aus der Geschichte.“ Mit solchen Methoden habe schon Hitler das Sudetenland übernommen – und vieles andere mehr.

Graumann sagte: „Bei aller verständlichen Kritik am russischen Vorgehen auf der Krim, verbieten sich derartige Gleichsetzungen schon alleine deshalb, weil schließlich Russland seinerzeit Opfer des Nazi-Faschismus war. Daher sollten wir alle die historischen und moralischen Maßstäbe nicht ganz aus den Augen verlieren.“

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