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Thomas Strobl

© Laurence Chaperon / CC BY-SA 3.0 DE

26.05.2015

NSA-BND-Affäre Union erwägt neue Geheimhaltungsstandards

„Mein Eindruck ist, dass wir es mit dem Geheimhalten etwas übertreiben.“

Berlin – Die NSA-BND-Affäre lässt die Union über eine Neudefinition der Geheimhaltungsstandards nachdenken. „Mein Eindruck ist, dass wir es mit dem Geheimhalten etwas übertreiben“, sagte der Vize-Vorsitzende der CDU, Thomas Strobl, der „Berliner Zeitung“ (Dienstagsausgabe).

Man müsse darüber nachdenken, ob eine neue Einteilung staatlicher und geheimdienstlicher Vorgänge sinnvoll sei. Wenn nicht alles geheim sei, könne dies dabei helfen, dass wirklich Geheimes wirklich vertraulich bleibe.

Die Bundesregierung beklagt, dass aus dem Parlamentarischen Kontrollgremium und dem NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags zu viel in die Öffentlichkeit sickere. Die USA überprüfen Medienberichten zufolge deswegen ihre Zusammenarbeit mit dem BND.

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