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Angela Merkel

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29.10.2013

NSA-Affäre Linke befürchtet politische Erpressung Merkels

„Schwere Hypothek für jede Regierung unter ihrer Führung.“

Berlin – Angesichts der vermuteten Handy-Abhöraktionen gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) durch US-Nachrichtendienste befürchtet die Linkspartei eine politische Erpressung der deutschen Regierungschefin durch die US-Administration.

„Der Gedanke, dass irgendwo in einem Giftschrank in Washington Merkels SMS-Protokolle liegen und jederzeit veröffentlicht werden können, ist schwer erträglich. Das macht Merkel erpressbar, und damit Deutschland und Europa“, sagte die Vorsitzende der Linken, Katja Kipping, gegenüber der „Leipziger Volkszeitung“ (Dienstagausgabe).

Damit habe die Kanzlerin durch ihre „erstaunliche Blauäugigkeit“ in der gesamten NSA-Debatte eine „schwere Hypothek für jede Regierung unter ihrer Führung“ zu verantworten, so Kipping weiter. „Bei jeder ihrer Entscheidungen wird man sich künftig fragen, ob die Amerikaner Druck ausgeübt haben.“

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