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Noda hält Japaner nach Herabstufungen zum Sparen an

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14.01.2012

Reaktionen Noda hält Japaner nach Herabstufungen zum Sparen an

Japanischer Ministerpräsident: Die Krise in der Eurozone nicht “das Problem von jemand anderem”.

Tokio – Der japanische Ministerpräsident Yoshihiko Noda hat nach der Herabstufung von neun Euroländern durch die Ratingagentur Standard & Poor’s sein Land zum Sparen angehalten. Japan müsse angesichts der Senkung der Bonitätsnoten in Europa seine Schulden in den Griff bekommen, wolle es nicht das nächste Ziel der Ratingagenturen werden, sagte Noda am Samstag in einer Talkshow im Fernsehen.

Die Krise in der Eurozone sei nicht “das Problem von jemand anderem”. Noda hatte am Freitag sein Kabinett in der Hoffnung umgebaut, damit die Opposition für eine Anhebung der Mehrwertsteuer gewinnen zu können. Japan könne den Abbau seines Haushaltsdefizits nicht länger aufschieben, sagte der Regierungschef.

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