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Schwerwasserreaktor im iranischen Arak

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29.03.2015

Medien Vorläufige Einigung mit Iran über Atomprogramm

Großteil des vorhandenen nuklearen Materials soll aus dem Land gebracht werden.

Lausanne – Bei den Gesprächen über das umstrittene iranische Atomprogramm ist offenbar eine vorläufige Einigung in zentralen Punkten erzielt worden.

Mehrere Medien berichten unter Berufung auf Diplomatenkreise übereinstimmend, dass der Iran grundsätzlich zugestimmt habe, die Zahl seiner Zentrifugen zur Urananreicherung auf 6.000 oder darunter zu reduzieren. Außerdem soll ein Großteil des im Iran vorhandenen nuklearen Materials aus dem Land gebracht werden. Im Gegenzug sollen die Sanktionen gegen den Iran aufgehoben werden.

Die sogenannte 5+1-Gruppe, die aus den fünf UN-Vetomächten und Deutschland besteht, hatte sich in den vergangenen Jahren um eine Einigung mit Teheran über das iranische Atomprogramm bemüht.

Angestrebt wird, dass die friedliche Nutzung der Nukleartechnologie im Iran möglich bleibt, die Entwicklung von Atomwaffen in dem Land soll jedoch verhindert werden.

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