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Bernd Lucke

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28.06.2015

Lucke Europa steht vor einem Scherbenhaufen

Die einzigen Nutznießer dieser Politik seien waghalsige Banken gewesen.

Berlin – Laut dem AfD-Sprecher Bernd Lucke steht Europa vor einem Scherbenhaufen. Der Europaabgeordnete begrüßte die Entscheidung der europäischen Finanzminister, dass Griechenland-Programm nicht zu verlängern. Gleichzeitig wies er auf den Schaden nach „fünf Jahren falsch verstandener Solidarität hin“.

„Europa steht vor einem Scherbenhaufen. Jahrelang wurden Milliarden in einen insolventen Staat gepumpt. Die griechischen Bürger haben fünf Jahre lang unter hoher Arbeitslosigkeit und sinkenden Einkommen gelitten“, erklärte der AfD-Politiker. „Und die Steuerzahler aller anderen Länder müssen jetzt bluten, weil sie durch die Rettungspolitik zu Gläubigern Griechenlands wurden. Hier wurde gutes Steuergeld mit vollen Händen zum Fenster herausgeworfen.“

Die einzigen Nutznießer dieser Politik seien waghalsige Banken gewesen, „die Griechenland zu viel Geld geliehen hatten“, so Lucke weiter.

Der AfD-Sprecher appellierte an die Regierungschefs der Eurozone, jetzt umgehend einen geordneten Ausstieg Griechenlands aus dem Euro einzuleiten. „Denn eines hätte längst klar sein müssen: Griechenland kommt im Eurosystem nicht mehr auf die Beine. Es hat von Anfang an die Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft in der Euro-Zone nicht erfüllt.“

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