Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Gernot Erler

© Deutscher Bundestag / Lichtblick / Achim Melde

02.03.2014

Krim-Krise Russland-Beauftragter warnt vor Kettenreaktion

Erler warnt vor „Kettenreaktion bis hin zur Gewaltanwendung“.

Berlin – Der Russland-Beauftragte der Bundesregierung, Gernot Erler (SPD), hat mit Blick auf die Krise auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim vor einer „Kettenreaktion bis hin zur Gewaltanwendung“ gewarnt. „Wir brauchen jetzt eine proaktive Deeskalation“, forderte der SPD-Politiker im Gespräch mit der „Leipziger Volkszeitung“ (Montagausgabe). Die Forderung, nun jede Provokation zu unterlassen, „richtet sich natürlich an alle Beteiligten“, mahnte Erler.

Der Russland-Beauftragte nannte die Aussetzung des umstrittenen Sprachen-Gesetzes von 2012 durch den ukrainischen Regierungschef Arseni Jazenjuk „ein gutes politisches Signal“. Damit sei auf eine Provokation der russischsprachigen Bevölkerung verzichtet worden.

Erler erinnerte daran, dass Russlands Präsident Wladimir Putin noch unmittelbar vor dem Wochenende eindringlich eine Deeskalation gefordert habe. „Er kann nicht überrascht sein über die besorgten Fragen zu den beobachteten russischen Truppenbewegungen.“

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/krim-krise-russland-beauftragter-warnt-vor-kettenreaktion-69662.html

Weitere Nachrichten

Sahra Wagenknecht Linke

© Sven Teschke / CC BY-SA 3.0 DE

Linke Wagenknecht warnt vor Eskalation im Verhältnis zu Russland

Die Linksfraktion im Bundestag fordert mit Blick auf Nato und EU "ein Ende der neuen Rüstungsspirale sowie der Sanktions- und Konfrontationspolitik ...

Spähpanzer Luchs

© Darkone / CC BY-SA 2.0

Militärausgaben SPD nennt Zwei-Prozent-Ziel der Nato abenteuerlich

Die Forderung der Nato, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigungszwecke auszugeben, hält die SPD für abenteuerlich. Im Gespräch mit ...

Rainer Arnold  und Frank Walter Steimeier

© Dirk Baranek / CC BY 2.0

SPD Union kündigt Verteidigungs-Konsens auf

Im Streit um die Reform der Parlamentsrechte bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr wirft die SPD dem Koalitionspartner Union einen "tiefen Bruch der ...

Weitere Schlagzeilen