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Flagge von Syrien

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25.07.2017

Kampf gegen "IS" Terrorismusexperte erwartet „Rückreisewelle“ aus Syrien und Irak

„Da könnte eine Gruppe im dreistelligen Bereich kommen.“

Berlin – Der Terrorismusexperte Guido Steinberg von der Stiftung Wissenschaft und Politik rechnet angesichts der zunehmenden militärischen Schwäche der Terrormiliz IS mit einer Rückreisewelle aus Syrien und dem Irak nach Deutschland.

„Da könnte eine Gruppe im dreistelligen Bereich kommen“, sagte er der „Berliner Zeitung“ (Dienstagsausgabe). „Einige sind schon unterwegs.“

Steinberg fügte hinzu: „Die Anschlagsgefahr wird sich trotzdem nicht wesentlich verändern, sondern konstant hoch bleiben. Einen Quantensprung gäbe es nur, wenn es dem IS gelingen würde, ein Terror-Kommando hierher zu schicken.“ Es seien 2016 nämlich nicht die Rückkehrer gewesen, die Anschläge verübt hätten, sondern überwiegend Flüchtlinge. „Das ist eine unangenehme Wahrheit, aber eine, die wir akzeptieren müssen. Die Aufnahmebereitschaft wird dadurch ja nicht entwertet.“

Die Sicherheitsbehörden müssten nun „auf die Rückkehrer gucken“, mahnte der Terrorismusexperte. „Das wird auf jeden Fall Ressourcen binden und zwar egal wie harmlos der Fall jeweils ist.“

Einigen IS-Kämpfern aus Deutschland könne im schlimmsten Fall die Todesstrafe drohen. Das wiederum sei „dann ein diplomatisches Problem“.

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