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Griechische Fahne

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15.03.2015

Grüne Ende der „rhetorischen Eskalation“ zwischen Berlin und Athen

Politisches Handeln werde durch verbale Schlammschlachten verzögert.

Berlin – Der wirtschaftspolitische Sprecher der Grünen im EU-Parlament, Sven Giegold, hat ein Ende der gegenseitigen Verbalattacken zwischen Deutschland und Griechenland gefordert.

Die Kritik von EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD), der dem griechischen Premier Alexis Tsipras nahegelegt hatte, die Koalition mit der rechtspopulistischen Anel-Partei zu beenden, sei zwar berechtigt, komme aber zu einem „unglücklichen Zeitpunkt“, sagte Giegold dem „Handelsblatt“ (Online-Ausgabe).

„Die Provokationen der griechischen Regierung und die reflexhaften Retourkutschen der CDU/CSU und AfD belasten das deutsch-griechische Verhältnis schwer“, gab der Grünen-Politiker zu bedenken. „Nur wenn alle Seiten aus der rhetorischen Eskalationsspirale aussteigen, ist eine verständnisvolle Zusammenarbeit möglich.“

Es helfe den unter der sozialen Krise leidenden Griechen „keinen Deut weiter, wenn politisches Handeln durch verbale Schlammschlachten verzögert wird“.

Giegold sagte allerdings mit Blick auf die Regierung in Athen auch: „Wer mit einer europaskeptischen, rechtspopulistischen Partei koaliert, muss sich auch scharfe Kritik gefallen lassen.“ Es sei noch nicht lange her, dass im Fall der FPÖ die EU gegenüber Österreich mit Sanktionen reagiert habe.

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