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Joachim Gauck

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03.04.2015

Gauck Terrorattacke in Kenia „abscheulich und menschenverachtend“

Über 500 Studierende konnten aus der Hand der Angreifer gerettet werden.

Berlin – Bundespräsident Joachim Gauck hat die Terrorattacke auf eine Universität in Kenia, bei der mindestens 147 Menschen getötet wurden, scharf verurteilt und als „abscheulich und menschenverachtend“ bezeichnet.

„Mit großer Betroffenheit habe ich die Nachrichten über den äußerst grausamen Anschlag auf die Universität in Garissa verfolgt, welcher das Leben so vieler Menschen gefordert hat“, heißt es in einem Kondolenzschreiben des deutschen Staatsoberhaupts an seinen kenianischen Amtskollegen Uhuru Kenyatta vom Freitag.

„Dieser augenscheinlich gezielt gegen Studierende, darunter viele Christen, gerichtete Akt des Terrors ist abscheulich und menschenverachtend. Die Staatengemeinschaft muss in ihren Bemühungen gegen den internationalen Terrorismus weiterhin entschlossen zusammenstehen.“

Nach Angaben örtlicher Behörden hatten maskierte Männer den Campus der Universität in der Stadt Garissa im Osten des Landes und nahe der Grenze zu Somalia am Donnerstag gestürmt und um sich geschossen. Danach verschanzten sie sich in einem Schlafsaal mit Geiseln.

Über 500 Studierende konnten aus der Hand der Angreifer gerettet werden oder selbst die Flucht ergreifen. Die somalische Islamistengruppe Al-Schabab bekannte sich zu dem Anschlag.

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