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"Decision Points" Ehemaliger US-Präsident Bush verteidigt Irak-Krieg

Bush bezeichnet den Irak-Krieg rückblickend gesehen als „richtig“.

Washington – Der ehemalige US-Präsident George W. Bush hat in seinem ersten Interview seit seinem Abschied aus dem Weißen Haus den Irak-Krieg verteidigt. Er habe zu dieser Zeit „wirklich keine Zweifel“ daran gehabt, dass der irakische Diktator Saddam Hussein über Massenvernichtungswaffen verfügt habe, sagte Bush dem US-Sender NBC am Montag.

Bush sei nach eigener Aussage jedoch „geschockt und verärgert“ gewesen, dass keine Massenvernichtungswaffen gefunden wurden. Nichtsdestotrotz bezeichnete der 43. US-Präsident den Irak-Krieg rückblickend gesehen als „richtig“. „Ich sage, dass es der Welt ohne Saddam Hussein an der Macht wesentlich besser geht“, so Bush.

An diesem Dienstag wird in den USA Bushs Biografie „Decision Points“ veröffentlicht, die zentrale Momente seiner Amtszeit von Januar 2001 bis Januar 2009 beschreibt. In dem Buch verteidigt Bush auch die umstrittenen Verhörmethoden von Terrorverdächtigen wie das sogenannte „Waterboarding“. Durch die Befragungsmethode des simulierten Ertrinkens seien auch tödliche Anschläge in Großbritannien verhindert worden, erklärte Bush gegenüber der britischen Zeitung „The Times“.

09.11.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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