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Schweden Deutsche Handballer ziehen in EM-Hauptrunde ein

Überzeugendes 29:24 gegen Schweden – Gensheimer trifft neunmal – Olympia-Traum geht weiter.

Nis – Die deutsche Handball-Nationalmannschaft befindet sich bei der Europameisterschaft in Serbien weiter im Aufwind und ist durch ein souveränes 29:24 (20:15) gegen den WM-Vierten Schweden in die Hauptrunde eingezogen. Damit kann das Team von Bundestrainer Martin Heuberger weiter auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen in London hoffen. Überragender deutscher Werfer in der Cair-Halle von Nis war Uwe Gensheimer vom Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen mit neun Treffern.

Offen ist noch, mit wie vielen Pluspunkten die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) das Turnier fortsetzen wird. Im Falle eines Sieges von Mazedonien am Donnerstagabend gegen Tschechien könnte die DHB-Mannschaft sogar die Maximalausbeute von 4:0 Zählern mit nach Belgrad nehmen. Gruppengegner in der am Samstag beginnenden Hauptrunde sind Gastgeber Serbien, Vize-Weltmeister Dänemark und der WM-Achte Polen. Serbien und Polen kämpfen wie die deutsche Mannschaft um eines der beiden verbliebenen Tickets für die olympischen Qualifikationsturniere im kommenden April.

Zwei Tage nach dem 24:23 gegen Mazedonien erwischte die viel gefestigter als noch zu Turnierbeginn wirkende deutsche Mannschaft auch gegen Schweden einen glänzenden Start. Heuberger hatte seine Anfangsformationen auf zwei Positionen umgestellt und erneut ein gutes Händchen bewiesen: Für Carsten Lichtlein begann Silvio Heinevetter im Tor, zudem erhielt der bärenstarke Gensheimer auf Linksaußen den Vorzug vor dem bisher enttäuschenden Dominik Klein. Beide Maßnahme zahlten sich von Beginn an aus.

Heinevetter gab dem Team mit starken Paraden Sicherheit, Gensheimer erzielte allein im ersten Durchgang acht Treffer. Schon nach zehn Minuten hatte sich die deutsche Mannschaft mit fünf Toren abgesetzt und konnte diesen Vorsprung mit in die Pause nehmen. Im Abschluss zeigte man sich eiskalt, in der Abwehr gut organisiert. Heuberger hatte erneut auf die körperlichen Vorteile von Lars Kaufmann gesetzt und Kapitän Pascal Hens bis zur 22. Minute auf der Bank gelassen. Eine weitere Maßnahme, die sich bewährte.

Der schwedische Topstar Kim Andersson vom deutschen Rekordmeister THW Kiel blieb bis zur 40. Minute ohne Torerfolg. In dieser Phase war die Dominanz der DHB-Auswahl nicht mehr ganz so ausgeprägt wie noch in der ersten Hälfte. Die ersatzgeschwächten Schweden kamen mehrmals bis auf drei Tore heran, wirklich kritisch wurde es für Heubergers Team jedoch nie.

Die Mannschaft wirkte stets stabil und brachte den Sieg ohne größere Probleme über die Zeit. Auch der verbissen um seine Form kämpfende Hens feierte ein persönliches Erfolgserlebnis: In der 38. Minute erzielte der Hamburger sein erstes Turniertor.

19.01.2012 © dapd / newsburger.de

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