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Bundeswehrsoldaten

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05.02.2015

Aktuelle Risiken und Bedrohungen Bundeswehrverband für Erhöhung des Verteidigungsetats

Ein weiteres Abwarten sei unverantwortlich.

Bonn – Anlässlich des Treffens der Nato-Verteidigungsminister in Brüssel hat der Bundesvorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes, Oberstleutnant André Wüstner, eine Erhöhung des Verteidigungsetats gefordert.

„Aufgrund aktueller Risiken und Bedrohungen ist zügig die materielle Vollausstattung unserer Streitkräfte einzuleiten“, erklärte Wüstner am Donnerstag. Ein weiteres Abwarten sei unverantwortlich. „Klar ist, dass es das nicht zum Nulltarif geben wird. Wir werden nicht umhin kommen, den Verteidigungsetat schrittweise zu erhöhen.“

Die globale Sicherheitsarchitektur bröckele, während weltweit die Krisen und Konflikte zunehmen. Neben der Bedrohung durch den „Islamischen Staat“ stelle insbesondere das Vorgehen Russlands eine große Destabilisierungsgefahr für ganz Europa und die internationale Ordnung dar.

„Wir müssen alles daran setzen, dass uns die globale Ordnung nicht um die Ohren fliegt“, so Wüstner. „Es liegt auf der Hand, dass uns Sicherheitsvorsorge und letztlich auch Abschreckung nach all den Jahren der enormen Einsparungen im Verteidigungshaushalt wieder mehr Geld wert sein müssen.“

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