newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Berlinale Unabhängige Jurys vergeben erste Preise

Rumänischer Film gewinnt Filmkritik-Preis – Friedensfilmpreis geht an Flüchtlingsfilm.

Berlin – Kurz vor der Verleihung des Goldenen und der Silbernen Bären bei der Berlinale haben die unabhängigen Jurys ihre Favoriten gekürt. Unter den prämierten Beiträgen war unter anderem „Child’s Pose“ des rumänischen Regisseurs Calin Peter Netzer, der neben dem iranischen Film „Pardé (Closed Curtain)“ des in der Islamischen Republik verurteilten Regisseurs Jafar Panahi als einer der Favoriten des Wettbewerbs gilt. Die Bären-Gewinner der 63. Berlinale sollten am Samstag um 19.00 Uhr während einer Gala verkündet werden.

Netzers in der rumänischen Oberschicht spielende Familiengeschichte erhielt einen Preis des Internationalen Verbandes der Filmkritik. Der Filmpreis von Amnesty International ging an „The Rocket“ von Kim Mordaunt, der in der Sektion Generation der Berlinale lief. Die Jury der Gilde deutscher Filmkunsttheater kürte den Wettbewerbsbeitrag „Gloria“ von Sebastian Lelio zu ihrem Favoriten. Mit dem Friedensfilmpreis geehrt wurde „A World Not Ours“ des dänisch-palästinensischen Regisseurs Mahdi Fleifel. Der Film schildert das Leben in einem palästinensischen Flüchtlingslager im Libanon. Am Freitagabend war bereits das Drama „In The Name Of“ der polnischen Regisseurin Malgoska Szumowska mit dem Teddy Award für den besten schwul-lesbischen Spielfilm ausgezeichnet worden.

Überraschungen am Abend möglich

Die Wettbewerbs-Jury um Regisseur Wong Kar Wai musste bis zum Samstagabend 19 Filme bewerten. In den vergangenen Jahren hatten die Juroren immer wieder für Überraschungen gesorgt: So 2012 mit dem Goldenen Bären für das italienische Doku-Drama „Cäsar muss sterben“ der Regie-Brüder Paolo und Vittorio Taviani. Auch in diesem Jahr bleibt es spannend bis zum Schluss.

Der einzige deutsche Beitrag, das Western-Drama „Gold“ von Thomas Arslan, fiel bei der Kritik mehrheitlich durch. Auch Hauptdarstellerin Nina Hoss, 2007 für „Yella“ mit dem Silbernen Bären als beste Schauspielerin ausgezeichnet, könnte in diesem Jahr leer ausgehen. Die Berlinale geht am Sonntag (17. Februar) offiziell zu Ende.

16.02.2013 © dapd / newsburger.de

Weitere Meldungen

"Gleichwertige Lebensverhältnisse" Bund will Kinos im ländlichen Raum unterstützen

Die Bundesregierung hat am Montag das "Zukunftsprogramm Kino" gestartet, welches Kinos in strukturell schwächeren Regionen finanziell unterstützen soll. "Der Zugang zur Kultur im ländlichen Raum ist ein wichtiger Faktor für gleichwertige Lebensverhältnissen in ganz ...

Streamingdienste Ufa-Chef kritisiert „viel zu viel Mittelmaß“

Der Chef der Produktionsfirma Ufa, Nico Hofmann, bemängelt die Qualität vieler Produktionen von Streamingdiensten: "Es gibt viel zu viel Mittelmaß", sagte er dem "Handelsblatt". ...

Filmfestspiele in Cannes Goldene Palme für „Parasite“

Festival-Chef Kosslick Berlinale hat Filme wegen #MeToo abgelehnt

Ufa-Chef Deutsche Sender haben Vorbehalte gegen Hitler-Serie

Erfinder-Firma Spiel „Die Siedler von Catan“ soll verfilmt werden

Roland Emmerich Will Smith wollte unter der Erde drehen

"Fack Ju Göhte 2" Steuerzahler subventionierten Film mit 1,24 Millionen Euro

"Fack Ju Göhte" Constantin Film prüft weitere Fortsetzung

"Fack Ju Göhte 2" M’´Barek-Film lockt über zwei Millionen ins Kino

Academy Award Snowden-Doku holt Oscar, „Birdman“ bester Film

Berlinale Goldener Bär geht an „Taxi“ von Jafar Panahi

Berlinale 2015 Filmfestspiele mit großem Star-Aufgebot eröffnet

Oscar-Verleihung „12 Years a Slave“ bekommt Oscar als bester Film

Berlinale Goldener Bär geht an „Black Coal, Thin Ice“

Berlinale Publikum feiert Lars von Trier für „Nymphomaniac“

Filmfestspiele 64. Berlinale eröffnet

Zweiteiler Oliver Berben arbeitet an Film über Anne Frank

"Stromberg" Steinmeier absolviert Gastauftritt in Kinofilm

Bitkom Starkes Wachstum bei Film-Portalen im Internet

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »