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Hillary Clinton und Ursula von der Leyen

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14.04.2015

IW Clinton-Sieg würde Konjunktur-Impulse für Deutschland bringen

„Mehr wirtschaftliche Dynamik, mehr neue und sicherere Jobs.“

Berlin – Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) erwartet bei einem Sieg von Hillary Clinton bei der US-Präsidentschaftswahl auch positive Impulse für die deutsche Wirtschaft. In einem Beitrag für „Bild“ (Dienstag) erklärte IW-Direktor Michael Hüther, als Präsidentin werde Clinton in der Wirtschaftspolitik einen „pragmatischen Kurs“ einschlagen und unter anderem das Freihandelsabkommen TTIP abschließen.

„Das heißt für uns: Mehr wirtschaftliche Dynamik, mehr neue und sicherere Jobs. Und höhere Einkommen – gerade in Branchen, die vom Freihandel profitieren wie Autohersteller, Maschinenbauer“, erklärte Hüther. Die Erfahrungen aus Freihandelszonen, beispielsweise im EU-Binnenmarkt, ließen auf diese positiven Effekte hoffen.

Der IW-Chef betonte, Clinton werde außerdem versuchen, die US-Mittelschicht zu entlasten. „Clinton weiß, das erfolgreiche Politik Kompromisse benötigt – und dass Erfolg von Politik auch an Jobanzahl und Löhnen bemessen wird. Bei ihr wie bei uns“, sagte Hüther gegenüber „Bild“.

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