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Griechisches Parlament

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21.06.2015

Bericht Athen muss Gehälter und Renten für Juni kürzen

Athen fehlen am Monatsende zwei bis 3,6 Milliarden Euro.

Athen – Griechische Rentner und Staatsbedienstete müssen sich angeblich darauf einstellen, dass ihre Bezüge für Juni nicht mehr voll ausgezahlt werden. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ (F.A.S.) unter Bezug auf interne Berechnungen der Geldgeber.

Demnach fehlen Athen am Monatsende zwei bis 3,6 Milliarden Euro – die Steuereinnahmen seien dramatisch gesunken. Folglich könne die Regierung dann nicht nur die fällige Rate von 1,6 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfonds nicht begleichen. Sie müsse auch Renten und Gehälter kürzen. Die Aufwendungen dafür lägen Ende Juni bei 2,2 Milliarden Euro.

Auch eine Einigung Athens mit den Geldgebern in der kommenden Woche auf Reformen würde an den Kürzungen nichts ändern, schreibt die Zeitung. Da die Reformen erst noch im griechischen Parlament beschlossen werden und fünf nationale Parlamente einer Auszahlung der letzten Programm-Mittel von 3,7 Milliarden Euro zustimmen müssten, werde Athen frühestens Mitte Juli wieder liquide sein.

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