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Bundeswehrsoldaten in Schützenpanzer "Marder" bei Einsatz in Afghanistan

© über dts Nachrichtenagentur

22.02.2014

Afghanistan-Abzug Hälfte des Bundeswehr-Equipments zurück

Man liege im Zeitplan.

Kabul/Berlin – Die Bundeswehr hat die Hälfte des Abzugs aus Afghanistan erfolgreich bewältigt – zumindest bei der Rückführung des Materials. „Der dritte große Schiffstransport aus dem türkischen Trabzon ist gerade in Deutschland angekommen. Wir haben damit mehr als die Hälfte aller 1300 Fahrzeuge, die zurück sollen, bereits wieder in Deutschland“, sagte Vize-Admiral Manfred Nielson, Inspekteur der Streitkräftebasis, der „Welt“ (Online/Print: Samstag).

Auch von den etwa 4.800 Containern und Paletten sei ungefähr die Hälfte zurücktransportiert. „Das entspricht fast 8000 Tonnen Material“, sagte Nielson. Damit liege man im Zeitplan.

Die Logistiker gehen bei ihren Planungen davon aus, dass die Isaf-Mission Ende 2014 endet. „Darauf arbeiten wir hin“, sagte Nielson. „Sollte sich im Laufe des Jahres die Gesamtsituation gravierend verändern, müssen wir auch bereit und in der Lage sein, notfalls wieder neues Material nach Afghanistan zu transportieren.“

Das wäre der Fall, wenn die internationale Gemeinschaft die Folgemission „Resolute Support“ beschließen sollte. Voraussetzung dafür wäre ein Abkommen zwischen den USA und der afghanischen Regierung über ein neues Truppenstatut.

Derzeit sind noch rund 2800 deutsche Soldaten im Feldlager in Masar-i-Sharif stationiert, die laut Nielson „in den nächsten Monaten kontinuierlich zurückgeführt“ werden sollen.

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