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18.05.2013

Bericht Telekom droht Ärger um Festnetzanschlüsse

„Da bestehen hohe Zweifel.“

Berlin – Der Telekom steht nach dem Streit um die Flatrate-Begrenzung offenbar neuer Ärger ins Haus: Wie die „Saarbrücker Zeitung“ (Samstagausgabe) berichtet, stoßen Pläne des Konzerns, „unwirtschaftliche Neubaugebiete“ und ländliche Räume aus Kostengründen nicht mehr ans Telefon-Festnetz anzuschließen, auf erhebliche Vorbehalte bei der Bundesnetzagentur. Demnach will das Unternehmen das Festnetz künftig in aus seiner Sicht unrentablen Baugebieten durch drahtlose Telefonanschlüsse ersetzen, also durch Mobilfunktechnik.

Nach Ansicht des Parlamentarischen Geschäftsführers der Union im Bundestag, Bernhard Kaster (CDU), der auch Mitglied des Beirats bei der Bundesnetzagentur ist, habe die Telekom bisher aber nicht nachweisen können, dass das Mobilangebot gegenüber dem Festnetz qualitativ gleichwertig sei. „Da bestehen hohe Zweifel“, so Kaster. Der Konzern müsse daher in der nächsten Sitzung des Beirats am 24. Juni genau darlegen, „was er vor hat“.

Auch die Grünen warnten die Telekom: „Was nicht eintreten darf, ist, dass die Kunden für weniger Qualität mehr bezahlen müssen“, so die stellvertretende Grünen-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Bärbel Höhn.

Ein Sprecher des Konzerns verwies darauf, dass auch eine drahtlose, funkbasierte Lösung von der gesetzlichen Pflicht der Universaldienst-Versorgung gedeckt sei. Für das Unternehmen sei diese Möglichkeit „wirtschaftlich günstiger“.

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