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Verfassungsschutz Hitlers „Mein Kampf“ kaum bedeutend für Neonazis

Auf den Bestsellerlisten werde das Buch wohl nicht landen.

Berlin – Für deutsche Neonazis haben Adolf Hitler und seine Weltanschauung nach Ansicht des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV) an Bedeutung verloren. Der Inlandsgeheimdienst sieht daher dem Auslaufen des Urheberrechtsschutzes von Hitlers Propagandaschrift „Mein Kampf“ gelassen entgegen, berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Von 2016 an kann das antisemitische Werk nachgedruckt werden.

Nach Einschätzung des BfV spielen jedoch „Schriften und Akteure“ des „Dritten Reiches“ für die ideologische Ausrichtung von Neonazis heutzutage „eine bedeutend geringere Rolle als noch vor 20 Jahren“. Auf den Bestsellerlisten werde das Buch wohl nicht landen.

Das Interesse an Hitlers Propagandaschrift schätzen die BfV-Experten laut „Spiegel“ zudem gering, weil unter Neonazis abgesehen von wenigen Eckpunkten wie Antisemitismus „eine verbindlich vorgegebene weltanschauliche Linie kaum auszumachen“ sei.

02.10.2015 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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