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Sony Ericcson Xperia Mini pro Smartphone
© John Karakatsanis / CC BY-SA 2.0

Mobile Geräte zu Weihnachten Sichere Apps verhindern böse Überraschung

App-Berechtigungen der Anbieter prüfen.

Köln – An Weihnachten stehen mobile Geräte und App-Gutscheine seit Jahren ganz oben auf den Weihnachts-Wunschzetteln. Im Jahr 2015 sind insgesamt rund 7,7 Millionen Tablets und 25,5 Millionen Smartphones gekauft worden – mehr als jemals zuvor. Dabei decken aktuelle Smartphones und Tablets bereits mit ihrer App-Grundausstattung die Bedürfnisse vieler Kunden ab. Doch immerhin jeder zweite Nutzer lädt sich zusätzliche Apps aufs mobile Gerät herunter, etwa Chat- und Shoppingdienste.

Berechtigungen für App-Funktion genau lesen

Bevor die glücklich Beschenkten jedoch beginnen, Apps auf ihre Geräte zu laden und im Web zu surfen, sollten sie die Tücken der Technik nicht außer Acht lassen. Denn: Viele der Miniprogramme lesen die Daten von Smartphones und Tablets aus, ohne dass es für die eigentliche Funktion erforderlich wäre. So können zum Beispiel sensible persönliche Daten wie Standortdaten, Passwörter und Telefonlisten an verschiedene Server und Empfänger übertragen werden, ohne dass der Nutzer dies bemerkt.

Ralph Freude, Sicherheitsexperte bei TÜV Rheinland, empfiehlt als ersten Schritt: „Die Nutzer sollten vor dem App-Download zumindest die Berechtigungen lesen, die zu jeder App gehören. Dabei muss allerdings der Nutzer einschätzen, ob diese Berechtigungen für die App-Funktion wirklich notwendig sind oder nicht.“ So sollte der User stutzig werden, wenn sich seine Taschenlampen-App Zugriff auf das Telefonbuch einräumen lässt. In diesem Fall sollte man lieber auf das Herunterladen der App verzichten.

User-Bewertungen geben Information zu Datenschutz

Da die Einschätzung aber nicht immer so einfach ist, kann der User zusätzlich recherchieren, wie es um den Datenschutz seiner ausgewählten App bestellt ist. So lohnt durchaus ein Blick in die User-Bewertungen in den Download-Portalen. „Dort sind einige IT-Profis aktiv, die vor betrügerischen oder zweifelhaften Apps warnen“, erklärt Ralph Freude.

Bei der Suche nach vertrauenswürdigen Apps hilft auch die TÜV Rheinland-Website www.checkyourapp.de weiter. Die hier verzeichneten Anwendungen bieten geprüften Datenschutz und schützen Anwender somit vor unliebsamen Überraschungen – auch nach Weihnachten.

18.12.2015 © newsburger.de

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