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21.02.2014

Neues Sarrazin-Buch Islam keine Religion des Friedens

Etwa 25 Prozent der Muslime seien „radikal oder islamistisch eingestellt“.

Berlin – Der frühere Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin kritisiert Darstellungen des Islam als Religion des Friedens und als Bereicherung für Deutschland und Europa. Etwa 25 Prozent der Muslime seien „radikal oder islamistisch eingestellt“, zitiert die „Bild-Zeitung“ (Freitagausgabe) aus seinem aktuellen Buch „Der Neue Tugendterror“.

Mit Verweis auf eine Studie des Bundesinnenministeriums schreibt Sarrazin, 46 Prozent der Muslime wünschten, dass „in Deutschland irgendwann mehr Muslime leben“, 25 Prozent sähen Atheisten als minderwertige Menschen und 18 Prozent empfänden Juden als minderwertige Menschen.

Sarrazin widerspricht zudem der Ansicht, Einwanderung könne die demographischen Probleme Deutschlands lösen. „Damit wird das Erfolgsmodell der deutschen Wirtschaft in den nächsten Jahrzehnten von innen ausgehöhlt“, so der umstrittene Autor des 2010 erschienenen Bestsellers „Deutschland schafft sich ab„.

Sarrzin: „Bei solcher Politik ist der Zeitpunkt absehbar und maximal noch 25 Jahre entfernt, an dem Deutschland trotz steigender Abgaben weder sein Sozialleistungsniveau aufrechterhalten noch das Rentenniveau sichern kann.“

Sarrazin wirbt für mehr Akzeptanz gegenüber Ungleichheiten in Deutschland: „Den Antrieb, der dahintersteht, sollte man nicht beschädigen“, so Sarrazin. „Überall schlägt der Schnelle den Langsamen, der Fleißige den Faulen, der Gebildete den Unwissenden, der Kluge den Dummen, der Kreative das Gewohnheitstier, der Glückspilz den Pechvogel, und so entsteht ständig neue Ungleichheit. Man kann ihre Folgen mildern, soweit sie sozial nicht akzeptabel sind.“

Aber, so Sarrazin: „Eine bestimmte Ungleichheit von Einkommen und Vermögen ist die unvermeidliche Folge einer jeden funktionierenden Marktwirtschaft. Der Korrektur durch staatliche Eingriffe sind deshalb stets Grenzen gesetzt.“

Sarrazin warnt auch davor, Tugenden wie Fleiß, Pünktlichkeit, Disziplin gering zu schätzen: „Der Vorbehalt gegen Sekundärtugenden reflektiert teils Neid gegen die Tüchtigen, teils deutschen Selbsthass. Dieser Vorbehalt kann sich nicht damit abfinden, dass sich sachlicher Erfolg und moralische Qualität auf ganz unterschiedlichen Ebenen abspielen. Dabei gerät in Vergessenheit, dass auch moralisch motivierte Handlungen umso erfolgreicher sind, je mehr ihre Durchführung von Sekundärtugenden getragen wird.“

Das Buch wird am 24. Februar vorgestellt.

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