Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Digital - newsburger.de

Google

© Robert Scoble / flickr.com, Lizenz: CC-BY

20.02.2010

Datenschutz Ilse Aigner kritisiert Google Buzz

„Das ist, als würde eine Videothek die Listen ihrer Kunden aushängen.“

Berlin – Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) hat erneut den Internet-Giganten Google angegriffen. Im Nachrichtenmagazin „Focus“ kritisierte sie den Umgang des Unternehmens mit privaten Daten beim neuen Dienst Buzz.

„Es ist ein massiver Eingriff in die Privatsphäre, wenn Kontaktdaten aus einem Mailprogramm veröffentlicht werden, indem sie mit den Kontakten anderer Nutzer verknüpft werden. Das ist, als würde eine Videothek die Listen ihrer Kunden aushängen“, sagte die Ministerin.

Google verwalte weltweit Millionen persönlicher Kontakte, so Aigner. „Daraus ergibt sich die besondere Verpflichtung gegenüber dem Verbraucher, vor Freischaltung eines neuen Angebots den Schutz privater Daten zu gewährleisten“, betonte die Verbraucherschutzministerin.

Der Service Google Buzz, der Mitte Februar online ging, ist eine Mischung aus Facebook, Twitter und Flickr und wurde mehr als 175 Millionen Menschen angeboten, die Googles Mailprogramm Gmail nutzen. Dabei veröffentlichte Google diejenigen Namen aus den Adressbüchern seiner Kunden, mit denen Gmailnutzer häufig E-Mails austauschen.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/ilse-aigner-kritisiert-google-buzz-7339.html

Weitere Nachrichten

windows-10

Windows 10 build 10586 © Microsoft / gemeinfrei

Datenschleuder Windows 10 Ist der Firmeneinsatz von Windows 10 legal?

Windows 10 übermittelt viele detaillierte Informationen über die Systemnutzung an die US-Server von Microsoft. Ein juristisches Nachspiel hierzu ist nicht ...

Facebook Internet

© facebook

Hasskommentare auf Facebook Politiker fordern Ermittlungen gegen Zuckerberg

Wenn Facebook Hasskommentare nicht löscht, sollen deutsche Strafverfolgungsbehörden notfalls gegen Unternehmens-Chef Mark Zuckerberg vorgehen. Das fordern ...

WhatsApp

© WhatsApp Inc.

Telemediendienste BKA will gesetzliche Kooperationspflicht für WhatsApp & Co.

Angesichts zunehmender kryptierter Kommunikation von Terrorverdächtigen will das BKA eine gesetzliche Kooperationspflicht für WhatsApp und andere Provider. ...

Weitere Schlagzeilen