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Statistiken Kinobetreiber kämpfen mit Umsatzeinbußen

Umsatz und Marktanteil fallen gleichzeitig.

Berlin – Die großen deutschen Kinobetreiber kämpfen mit Umsatzeinbußen. Im Jahr 2011 hätten die großen Kinocenter mit fast 500 Millionen Euro noch über 54 Prozent des gesamten Branchenumsatzes gemacht, im vergangenen Jahr seien es nur noch 420 Millionen gewesen, was 47 Prozent der Erlöse entsprach, berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf Statistiken der Filmförderungsanstalt FFA. Umsatz und Marktanteil fallen also gleichzeitig.

Kinoketten wie Cinestar, Cinemaxx und UCI setzen daher auf neue Konzepte. Cinemaxx versuchte es im vergangenen Jahr mit Preissenkungen. In einigen Städten zeigte die Kette Filme für weniger als 6 Euro.

Andere Großkinos entwickeln sich in die genau entgegengesetzte Richtung: Es wird edler, teurer und vor allem komfortabler. Beispiele sind die neue Astor Film Lounge in Hamburg oder der aufwendig sanierte Zoo Palast in Berlin. „Wir beobachten einen Trend zum Premiumkino“, sagte Jens Steinbrenner von der FFA. „Die Luxushäuser betonen den Markenkern des Kinos.“

Mit dem Trend hin zu luxuriös ausgestatteten Filmtheatern tragen die Betreiber auch der Alterung der Gesellschaft Rechnung. „Tatsächlich kommen jetzt Gäste zurück, die seit vielen Jahren nicht mehr im Kino waren“, sagte Hans-Joachim Flebbe, Mitgründer der Cinemaxx-Kette der „Welt am Sonntag“.

Die größte Zielgruppe seien heute nicht Teenager, sondern Zuschauer zwischen 50 und 60 Jahren. „Das Publikum ist älter geworden. Deshalb müssen wir es ihm auch etwas bequemer machen“, so Flebbe weiter.

Ausdruck des Trendwechsels ist eine steigende Zahl von Lichtspielhäusern. Seit dem Tief vor fünf Jahren steigt die Zahl der Säle in Deutschland Jahr für Jahr wieder leicht an. Zuletzt gab es nach Angaben der FFA in Deutschland 1.672 Kinos.

31.03.2019 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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