newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Loveparade Duisburg
© Beademung at de.wikipedia / CC BY-SA 3.0 DE

Loveparade-Katastrophe Polizei Köln verstärkt Ermittlungsgruppe

„Wir stehen vor einer Flut von Daten.“

Köln/Duisburg – Gut zwei Wochen nach dem tragischen Unglück bei der Loveparade in Duisburg hat die Polizei Köln aufgrund der Hinweisflut die bisher 63-köpfige Ermittlungsgruppe um 20 weitere Beamte verstärkt.

Wie die Behörde am Dienstag mitteilte, seien neben dem durch die Staatsanwaltschaft Duisburg eingeleiteten Ermittlungsverfahren inzwischen weitere 220 Strafanzeigen eingegangen. Diese würden sich im Wesentlichen gegen Verantwortliche des Veranstalters, der Stadt Duisburg und der Polizei richten. „Wir stehen vor einer Flut von Daten“, so Polizeipräsident Klaus Steffenhagen.

Über 50 Terabyte Datenvolumen hätten Spezialisten bis jetzt beim Veranstalter, der Stadt Duisburg, der Feuerwehr Duisburg und der Polizei sichergestellt. Zudem werden über 900 Stunden Videomaterial aus Überwachungskameras insbesondere des Veranstalters, Beweissicherungsmaterial der Polizei, Handyvideos von Zeugen, von Medien zur Verfügung gestelltes Material und Internetveröffentlichungen momentan ausgewertet.

Insgesamt sind mehr als 1.000 Hinweise aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland eingegangen, mehrere hundert Zeugen müssen vernommen werden.

In Folge des Unglücks bei der Duisburger Loveparade waren 21 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 500 weitere wurden verletzt.

10.08.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Corona-Krise Polizeigewerkschaft und Kommunen beklagen „Regelungswut“

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund und die Deutsche Polizeigewerkschaft beklagen in der Corona-Pandemie eine "Regelungswut", die die Vollzugsbeamten überfordere und die Akzeptanz in der Bevölkerung verliere. ...

Rechtsextreme Polizei-Chats Staatsanwälte beantragen sechs Strafbefehle gegen Mitglieder

Im Skandal um rechtsextreme Chats bei der Polizei in Essen und Mülheim/Ruhr will die Staatsanwaltschaft Duisburg elf Strafverfahren abschließen. Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstag-Ausgabe) aus Justizkreisen erfuhr, haben die Staatsanwälte beim Amtsgericht ...

Debatte um Görlitzer Park Monika Herrmann für härteres Vorgehen in der Rigaer Straße

Strafjustiz am Limit Richterbund fordert neuen Rechtsstaatspakt

"Querdenken"-Demos Polizeigewerkschafts-Chef fordert generelles Verbot

Richterbund Mehr als 10.000 Eilverfahren und Klagen gegen Corona-Auflagen

Bericht Verfassungsschutz befürchtet Terror von Corona-Leugnern

Corona-Pandemie Trotz Lockdown 20 Millionen Überstunden bei deutscher Polizei

Gewerkschaft der Polizei Nicht genügend Bundespolizisten für Schutz von Impfstoff

Coronavirus Zahl infizierter Bundespolizisten steigt stark an

"November-Lockdown" Neun von zehn Eilanträgen abgewiesen

Corona-Leugner-Demonstrationen Polizei sieht sich von Gerichten und Politik allein gelassen

Verlängerung des Teil-Lockdowns Gewerkschaft der Polizei warnt vor unfriedlichen Weihnachten

Coronavirus Berliner Gericht schmettert Eilanträge gegen Lockdown ab

Bundeskriminalamt Nach Anschlag in Wien Razzien in Deutschland

BDVR Verwaltungsgerichte gut für Klagewelle gerüstet

Bericht Großrazzia wegen Kinderpornografie in vier Bundesländern

Missbrauch Kinderschutzbund begrüßt Urteil im Fall Bergisch Gladbach

Komplex Bergisch Gladbach Angeklagter zu 13 Jahren Haft verurteilt

Tödliche Messerattacke in Berlin Tatverdächtiger stellt sich

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »