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Bonn Hauptbahnhof

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12.01.2013

Bombenfund in Bonn Ermittler finden Haar des Bombenlegers

Ob sich der Fund für eine DNA-Analyse eignet, ist bislang unklar.

Berlin – Der Fund eines Haares des mutmaßlichen Bombenlegers liefert nach Informationen der „Welt“ neue Hinweise auf den möglichen Bombenleger von Bonn.

Knapp einen Monat nach dem Fund eines funktionsfähigen Sprengsatzes am Bonner Hauptbahnhof am 10. Dezember 2012 haben die Ermittler den oder die Bombenleger noch immer nicht identifizieren können. Die bislang wichtigsten Hinweise liefert die Videoaufnahme einer Überwachungskamera aus einer Filiale eines Schnellrestaurants am Bahnhof. Darauf zu sehen ist ein bärtiger Mann mit Mütze und Handschuhe, den die Ermittler derzeit im Verdacht haben, der Bombenleger zu sein.

Wie die Zeitung erfuhr, fanden die Ermittler kurz vor Weihnachten ein Haar in der blauen Sporttasche, in der die Bombe versteckt war. Die Ermittler gehen davon aus, dass es vom Bombenleger stammt. Es soll sich um das Haar einer hellhäutigen, männlichen Person aus Europa oder Nordamerika handeln. Das Haar wurde ersten Untersuchungen zufolge offenbar blond gefärbt. Ob sich der Fund für eine DNA-Analyse eignet, ist bislang unklar.

Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat im Dezember den Fall des missglückten Anschlags am Bonner Hauptbahnhof an sich gezogen. Sie hat das Bundeskriminalamt (BKA) mit den Ermittlungen beauftragt.

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