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Zwei neue Beschuldigte im Verfahren gegen Neonazi-Zelle
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Extremismus Zwei neue Beschuldigte im Verfahren gegen Neonazi-Zelle

Zwickau – Die Zahl der Beschuldigten im Ermittlungsverfahren gegen die rechtsextremistische Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) hat sich um zwei auf sieben erhöht.

Die Bundesanwaltschaft beschuldigt nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ nun auch Mandy S. und Matthias D. aus Sachsen. Die beiden stehen im Verdacht, das Zwickauer Neonazi-Trio im Untergrund unterstützt zu haben. Nach Erkenntnissen des Bundeskriminalamts (BKA) habe Mandy S. die mutmaßlichen Terroristen Uwe B., Uwe M. und Beate Z. nach deren Flucht im Februar 1998 für mehrere Monate in der Wohnung ihres damaligen Freundes Max B. in Chemnitz einquartiert.

B. hat die Vorwürfe in einer polizeilichen Vernehmung mittlerweile eingeräumt. In B.s Wohnung soll das Trio bis Juli oder August 1998 gewohnt haben.

Matthias D. wiederum soll den Neonazis 2003 und 2008 jeweils eine Wohnung in Zwickau untervermietet haben. Nach Angaben seines Anwalts sei D. jedoch nicht über die wahre Identität seiner Untermieter informiert gewesen und von diesen „getäuscht“ worden. Z. soll D. angerufen haben, nachdem sie Anfang November ihre konspirative Wohnung in Zwickau in Brand gesetzt hatte.

10.12.2011 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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