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05.10.2014

Kinderpornos Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt gegen Polizeibeamten

Der Name des 59-Jährigen fand sich auf der Liste mit 800 Namen.

Berlin – Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt gegen einen Verwaltungsbeamten der Bundespolizei wegen des Verdachts des Besitzes von kinderpornografischem Material. Das schreibt der „Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe.

Der Name des 59-Jährigen fand sich auf der Liste mit 800 Namen, die im Rahmen der Operation „Spaten“ 2011 aus Kanada an das Bundeskriminalamt übermittelt wurde. Zu den Kunden der Firma Azovfilms in Toronto, die „Posing-Bilder“ und Videos von Kindern im Internet vertrieb, zählte auch ein ehemaliger SPD-Bundestagsabgeordneter.

Nicht das gesamte Material von Azovfilms ist laut Gesetz als Kinderpornografie strafbar. Im Fall des Beamten stellte die Polizei jedoch einschlägiges Material sicher.

„Unmittelbar nach einem Hinweis der Staatsanwaltschaft im vergangenen März habe ich ein Disziplinarverfahren eingeleitet und den Beamten mit sofortiger Wirkung vom Dienst suspendiert“, erklärte Bundespolizeipräsident Dieter Romann auf Anfrage.

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