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Taxis

© Matti Blume, MB-one / CC BY-SA 3.0

04.10.2014

Kartellamt Uber bringt Taximarkt in Bewegung

„Mehr Wettbewerb kann dem Taxigeschäft nicht schaden.“

Düsseldorf – Kartellamts-Präsident Andreas Mundt begrüßt den Eintritt des US-Konzerns Uber in den deutschen Taximarkt. „Uber hat Bewegung in den Markt gebracht. Mehr Wettbewerb kann dem Taxigeschäft nicht schaden“, sagte Mundt der „Rheinischen Post“ (Samstag-Ausgabe).

„Uber profitiert allerdings auch davon, dass es den strengen Regularien für das traditionelle Taxiwesen nicht ausgesetzt ist.“ Daher sei es angebracht, „eine liberalere Ausgestaltung der bisherigen Regulierung zu diskutieren.“

Konkret sei denkbar, Ortskenntnisse bei Taxifahrern nicht mehr so scharf zu prüfen. „Navigationssysteme sind ein gutes Beispiel dafür, dass auch technische Weiterentwicklungen Deregulierungen nahelegen können.“

Kein Kapazitätsmarkt für Strom

Der Kartellamts-Chef warnt den Staat, einen Kapazitätsmarkt für Strom aufzubauen. „Wir plädieren dafür, so wenig wie möglich in den Wettbewerb auf dem Strommarkt einzugreifen. Werden die Überkapazitäten abgebaut, kann es wieder zu steigenden Preisen und Investitionsanreizen kommen. Die Notwendigkeit eines Kapazitätsmarktes ist daher alles andere als ausgemacht.“

RWE und andere Versorger fordern unter dem Stichwort „Kapazitätsmarkt“, dass Verbraucher künftig allein für die Bereitstellung von Kraftwerkskapazität zahlen.

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