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RWE Essen

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02.10.2014

Krise RWE ist in „äußerst schwieriger Lage“

„Keiner unserer Unternehmensbereiche ist mehr sicher.“

Düsseldorf – Die Krise des Energiekonzerns RWE verschärft sich. „RWE befindet sich in einer äußerst schwierigen Lage. Keiner unserer Unternehmensbereiche ist mehr sicher. Dies gilt für den gesamten Konzern“, heißt es einem Papier, das der RWE-Vorstand nun an seine Führungskräfte verteilte und das der „Rheinischen Post“ (Donnerstag-Ausgabe) vorliegt. „Unser Verschuldungsgrad ist eine schwere Belastung, die unsere Möglichkeiten erstickt.“

Das Papier war Basis für das Treffen von 1500 Führungskräften am Dienstag und Mittwoch in Essen und an ausländischen Standorten. Dort schworen RWE-Chef Peter Terium und die Vorstände die Führungskräfte auf den Konzern-Umbau und die Devise „We are RWE“ ein.

Verdi plant Aktionstag

Auch die Gewerkschaft Verdi ist besorgt. Für den 8. Oktober plant Verdi einen bundesweiten Aktionstag, um staatlich organisierte Hilfe (Kapazitätsmarkt) für Versorger wie RWE zu fordern. Verdi-Chef Frank Bsirske spricht am RWE-Standort Niederaußem, wie der Verdi-Sprecher auf Anfrage sagte. Verdi sehe ohne Hilfe 20.000 Stellen in der Branche bedroht.

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