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19.07.2015

Illegale Rennen Carsharing-Anbieter sollen mit Polizei kooperieren

Die Stadt prüfe, ob künftig ein Datenaustausch mit Anbietern möglich sei.

Berlin – Nach dem dritten Todesfall in Folge eines illegalen Autorennens in Köln geraten Carsharing-Anbieter in den Fokus. Ein Sprecher der Kölner Polizei sagte der „Welt am Sonntag“, dass sie seit einiger Zeit bei Kontrollen beobachte, dass Mietwagen für illegale Autorennen beliebter werden. Die Stadt prüfe daher, ob künftig ein Datenaustausch mit Anbietern möglich sei, sagte der Sprecher.

Denkbar sei, dass auffällig gewordene Fahrer an die Mietwagenfirmen gemeldet würden und diese den Betroffenen dann die Registrierung entzögen. Ein Carsharing-Anbieter bestätigte der „Welt am Sonntag“, dazu bereits Gespräche mit der Polizei zu führen. Eine „umfassende Prävention“ sei jedoch nur dann möglich, wenn das Unternehmen bei der Registrierung mehr Daten über Kunden bekommen könne, um Risikogruppen im Vorfeld zu identifizieren, sagte eine Firmensprecherin.

Die beiden Männer, die den jüngsten tödlichen Unfall in Köln verursachten, fuhren mit Carsharing-Fahrzeugen, die sie sich ein paar Stunden vor dem Unfall ausgeliehen hatten. Ein 26 Jahre alter Radfahrer wurde von einem umherschleudernden Pkw getroffen und starb drei Tage später im Krankenhaus. Im Frühjahr waren bei zwei Autorennen ebenfalls zwei Unbeteiligte in Köln ums Leben gekommen.

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