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Gefängnis Knast

© Beademung / gemeinfrei

13.10.2016

Bericht Haftrichterin bescheinigte Dschaber al-Bakr Suizidgefahr

Sächsische Justiz hatte keine Hinweise auf eine unmittelbare Suizidgefahr gesehen.

Berlin – Nach dem Suizid des Terrorverdächtigen Dschaber al-Bakr gibt es sich widersprechende Aussagen über die Selbstmordgefahr des 22-jährigen Syrers. Während die sächsische Justiz nach eigenen Angaben im Vorfeld keine Hinweise auf eine unmittelbare Suizidgefahr gesehen habe, kam die Haftrichterin zuvor offensichtlich zu einem anderen Ergebnis.

Nach Informationen des Tagesspiegels (Freitagausgabe) wusste die JVA Leipzig schon bei der Überstellung des Syrers aus Dresden, dass die Gefahr bestand, er könnte sich das Leben nehmen. Die Haftrichterin in Dresden habe am Montag im Übergabebogen das Feld angekreuzt, in dem ein Untersuchungshäftling als suizidgefährdet bezeichnet wird, hieß es am Donnerstag in sächsischen Sicherheitskreisen. Deshalb sei es unverständlich, dass Albakr nicht so intensiv überwacht wurde, dass die Justizwachmeister einen Suizidversuch in der Zelle hätten stoppen können.

Dagegen sagte Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow (CDU) am Donnerstag in Dresden auf einer Pressekonferenz, es sei „keine akute Selbstmordgefahr des Beschuldigten festgestellt“ worden.

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