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Ausbruch aus Psychiatrie Geiselnehmer erhielten Küchenmesser von der Klinik

Die Drogensüchtigen sollten eine Therapie in Bedburg-Hau absolvieren.

Köln – Einer der Geiselnehmer aus der forensischen Klinik in Bedburg-Hau hatte das Messer, das er zum Ausbruch nutzte, von der Einrichtung selbst erhalten. Die Klinik habe einem der beiden Täter ein Küchenmesser für den Eigenbedarf ausgehändigt, berichtete Günter Neifer, Sprecher der Staatsanwaltschaft Kleve, dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Donnerstag-Ausgabe).

Am vergangenen Montagabend nutzten Peter B., 37, und Stefan K., 43 die Waffe, um einen Pfleger der Klinik in ihre Gewalt zu bringen. Weiteren Angaben der Staatsanwaltschaft zufolge hatten sie den Betreuer dazu gezwungen, die Pforte am Ausgang der Einrichtung anzurufen. Demnach kündigte ihr Opfer an, er werde mit zwei Patienten den Müll von der Station entsorgen.

Die Täter näherten sich mit dem Pfleger der geöffneten Pforte, rannten hindurch und ließen den Betreuer zurück. Danach flüchteten sie mit dem Auto des Klinikmitarbeiters bis nach Aachen zu einer ehemaligen Wohnadresse eines der beiden Beschuldigten. Dort wurden sie anderntags entdeckt.

Als Peter B. eine Frau als Geisel nahm, schoss die Polizei zwei Mal auf ihn. Der 37-Jährige starb an den schweren Verletzungen.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Kleve waren die beiden Geiselnehmer in Aachen zu Haftstrafen von zweieinhalb Jahren sowie drei Jahren und acht Monaten verurteilt worden. Auf Geheiß des Gericht sollten die drogensüchtigen, mehrfach vorbestraften Täter eine Therapie in Bedburg-Hau absolvieren.

27.05.2020 © newsburger.de

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