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© Garitzko / gemeinfrei

13.05.2014

Fall Peggy Staatsanwaltschaft fordert Freispruch für Ulvi K.

„Wir haben letztendlich nur das Geständnis des Angeklagten.“

Bayreuth – Die Staatsanwaltschaft hat im Fall der 2001 in Bayern verschwundenen neunjährigen Peggy im Wiederaufnahmeverfahren einen Freispruch für den Angeklagten Ulvi K. beantragt. „Wir haben letztendlich nur das Geständnis des Angeklagten. Wenn dieses aber möglicherweise falsch war, dann muss gelten: Im Zweifel für den Angeklagten“, sagte die Staatsanwältin vor dem Landgericht Bayreuth.

Das Mädchen war im Mai 2001 im oberfränkischen Lichtenberg spurlos verschwunden. 2004 wurde der Mann in einem umstrittenen Prozess verurteilt, obwohl es weder eine Leiche noch sonstige Spuren als Beweis gab. Die Verurteilung beruhte im Wesentlichen auf einem später widerrufenen Geständnis des Mannes.

Beobachter rechnen für Mittwoch mit einem Urteilsspruch.

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