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05.03.2015

Bericht Über 1.200 antisemitische Straftaten im Jahr 2013

Keine der Straftaten wurde von Linksextremisten verübt.

Berlin – Antisemitische Straftaten in Deutschland gehen überwiegend auf das Konto von Rechtsextremisten: Wie die Bundesregierung in der dem „Tagesspiegel“ (Freitagausgabe) vorliegenden Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen mitteilte, wurden 2013 insgesamt 1.275 judenfeindliche Straftaten registriert, 1.218 davon wurden der „politisch motivierten Kriminalität rechts“ zugeordnet, 31 dem Bereich „Ausländer“. Keine der Straftaten wurde demnach in diesem Jahr von Linksextremisten verübt, 26 Fälle erfasste man als „Sonstige“.

Die Bundesregierung erklärte, sie sehe „mit Sorge, dass antisemitische Stereotype und Hetze in zunehmenden Maße auf die Straße und in die sozialen Netzwerke im Internet getragen werden“. Sie könne Sorgen von Juden verstehen, sich öffentlich – gefragt wurde zum Beispiel nach einem Davidstern oder einer Kippa – als jüdisch erkennbar zu geben.

„Eine allgemeine Gefahr für Jüdinnen und Juden durch das öffentliche Erkennbarmachen ihres Glaubens sieht die Bundesregierung jedoch nicht.“

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